Wer zusätzlich zu gründlicher häuslicher Zahnpflege regelmäßig einmal wöchentlich ein Fluoridgelee auf die Zahnoberfläche einbürstet, kann sein Kariesrisiko um 30 bis 60 Prozent reduzieren.
Übrigens: Fluoridgelees gibt es in der Apotheke.
"Erhalten statt ersetzen" lautet das Motto der konservierenden Zahnerhaltung. Kleinere Defekte lassen sich mit minimal-invasiven (kleinstmöglichen) Füllungen versorgen. Die gesunde Zahnsubstanz wird dabei bestmöglich geschont (zum Beispiel mittels spezieller Ultraschalltechniken), um möglichst kleine Füllungen legen können.
Während man früher viele durch Karies geschwächte Zähne sofort überkronen musste, lassen sich heute einige stärker angegriffene Zähne wieder aufbauen. Hierbei kommt die sogenannte Adhäsivtechnik zum Einsatz - ein spezielles Klebeverfahren, mit dem Spezialkunststoffe (sogenannte "Composite") am Zahn befestigt werden. Dabei klebt nicht nur die Füllung am Zahn, sondern auch der Zahn an der Füllung. Dies sorgt für eine Stabilisierung der noch vorhandenen Zahnsubstanz.
Zahnarzt
Markus Peters verwendet bei nahezu jeder Behandlung eine Lupenbrille. Hiermit kann das Sichtfeld des Zahnarztes mehrfach vergrößert werden. Kleinste Details am Zahn werden so besser sichtbar und genauere Kariesdiagnose und Präparation werden möglich. Ein Beitrag für Ihre Zahngesundheit.
Beim Legen von Composite-Füllungen verwenden wir hierzu routinemäßig den sogenannten "Kofferdam" -
eine gummi-
ähnliche Folie, die den Zahn vom restlichen Mundraum trennt.
Beim Legen von Composite-Füllungen (hochwertige Kunststoffüllungen) isoliert der Kofferdam den Zahn gegen Speichel. Durch diese besonders gründliche Form der "Trockenlegung" kann die Füllung besser mit dem Zahn verkleben und der Verbund wird dichter und hält meist länger.